Der KZV-R 147 Oidtweiler ist einer von drei Kaninchenzuchtvereinen in der Stadt Baesweiler und gehört mit 7 anderen Vereinen dem Kreisverband Aachen-Nord an.Der Verein hat zur Zeit 10 Mitglieder.
Mitgliederverzeichnis:
inaktiv | Anton Adamus Eschweilerstraße 12 52499 Baesweiler | |
Harald Böckmann Andreasstraße 27 52499 Baesweiler |
Geschichte Das Rex-Kaninchen stammt aus Frankreich; es wurde 1924 erstmals in Paris präsentiert und kam zwei Jahre später nach Deutschland. Gewicht und Körperbau Zu den mittelgroßen Kurzhaarrassen gehörend, haben Rexe ein Höchstgewicht von 4,5 kg. Das Mindestgewicht variiert je nach Farbenschlag zwischen 2,375 kg und 2,5 kg, das Normalgewicht beträgt farbabhängig über 3 kg oder über 3,5 kg. Der Körperbau ist leicht gestreckt und walzenförmig, dabei vorne und hinten gleich breit. Hals und Nacken erscheinen nur angedeutet, der Kopf ist länglich bei trotzdem breiter Stirn und Schnauze. Fell und Farbe Die Besonderheit des Rex-Kaninchens ist sein extrem kurzes, maulwurfartiges Fell, das aus senkrecht stehenden, höchstens 2 cm langen Haaren besteht. Die unterschiedlichen Farbenschläge der Rexe bilden eigene Rassen. Anerkannt sind Chin-Rex, Blau-Rex, Gelb-Rex, Castor-Rex ,Schwarz-Rex ,Havanna-Rex, Weiß-Rex,Blaugrauer Rex, Feh-Rex, Lux-Rex, Loh-Rex, Marder-Rex, Russen-Rex und Rhön-Rex ,sowie Dreifarben-Schecken-Rex und Dalmatiner-Rex (in blau, braun, havanna oder schwarz. Die Dalmatiner-farbige Variante ist der Fellzeichnung der entsprechenden Hunderasse nachempfunden und soll eine aufgelockerte, unregelmäßige Scheckung mit mindestens fünf Punkten pro Körperseite aufweisen. -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
| |
Alfred Mürkens Eschweilerstraße 111 52499 Baesweiler |
Geschichte Diese Rasse ist schon 1940 als "Kleurzwerge" in den holländischen Standard aufgenommen worden und, leicht vergrößert, seit 1956 als Farbenzwerge auch in Deutschland anerkannt.
Das Mindestgewicht dieser Zwergrasse beträgt 1 kg, das Normalgewicht 1,1 bis 1,35 kg. Das Höchstgewicht liegt bei 1,5 kg. Auffällig sind der kleine, gedrungene Körper, die platte Schnauzpartie und die sehr kurzen Ohren mit einer Ideallänge von 4,5 bis 6 cm bei einer Höchstlänge von 7 cm.
Anerkannt sind fast alle Farbenschläge der übrigen Kaninchenrassen, so dass es zu nahezu jeder Rasse auch einen entsprechend gefärbten Farbenzwerg gibt. | |
| inaktiv | Josef Kampmann Bahnhofstraße 92 52499 Baesweiler | |
Franz-Josef Mertens Breslauerweg 11 52499 Baesweiler |
Geschichte Das Riesenkaninchen wurde ursprünglich in Belgien erzüchtet und um 1885 als "Belgischer Riese" nach Deutschland eingeführt. Nachdem jahrelang nur auf Größe und Gewicht hin gezüchtet wurde, reduzierte man 1937 das erwünschte Gewicht sowie die Rumpflänge und benannte die Rasse in "Deutscher Riese" um. Gewicht und Körperbau Das Mindestgewicht beträgt 5,5 kg, das Normalgewicht über 7 kg und das Höchstgewicht 11,5 kg. Die ideale Körperlänge liegt bei 72 cm. Der Körper ist groß und gestreckt, breit und tief und besitzt einen seiner Größe entsprechenden starken Knochenbau. Auffällig sind die großen, fleischigen Ohren mit einer Mindestlänge von 15 cm Farbenschläge Als Farbenschläge wurden anerkannt: wildgrau, hasengrau, dunkelgrau, eisengrau und hasenfarbig sowie schwarz, blau, blaugrau, chinchillafarbig und gelb. Am weitesten verbreitet ist der Deutsche Riese, grau. | |
Geschichte Die Hängeohrigkeit des Widderkaninchens geht auf eine Mutation zurück. Zunächst waren solche Tiere nur in Frankreich und England bekannt, wobei man in Frankreich vor allem Wert auf Fleisch und Fell legte und in England auf ein hochwertiges Rassetier mit möglichst langen Ohren. So entstanden das Englische und das Französische Widderkaninchen. Letzteres wurde1869 erstmals in Deutschland eingeführt und wenig später schon in den ersten Standard der 80er Jahre aufgenommen. Im Jahre 1886 wurden in Chemnitz bereits 58 Widder ausgestellt. Um die Jahrhundertwende züchtete man vermehrt nach eigenen Vorstellungen und der französische Typ verschwand weitgehend: es entstand das Deutsche Widderkaninchen. Im Jahre 1933 bekam es seinen heutigen Namen. Gewicht und Körperbau Das Mindestgewicht dieser großen Rasse liegt bei 4,5 kg, das Normalgewicht bei über 5,5 kg und das Höchstgewicht bei 9 kg. Der Körper ist von massiger, gedrungener Statur mit kurzem, breitem Rumpf, kräftigem Nacken, unsichtbarem Hals und starken, kurzen Läufen. Der Kopf soll einen ausgeprägten Widdertypus aufweisen, mit kurzer Schnauze, breiter Stirn, starken Kinnbacken und Ramsnase. Die Ohren des Widders werden als Behang bezeichnet. Sie sollen fleischig und abgerundet sein, bei einer Ideallänge von zusammen 38 - 45 cm, und hängen schlaff zu beiden Seiten des Kopfes herab. In der Kopfmitte bilden sie charakteristische Erhebungen, die als Krone bezeichnet werden. Farbe Das Deutsche Widderkaninchen ist in allen Farbenschlägen (mit Ausnahme der Silberfarbe) anerkannt, auch als Mantelschecke. | ||
Geschichte Das Hasenkaninchen ähnelt in seinem Körperbau dem des Hasen, ist mit diesem aber nicht verwandt und auch keine Kreuzung zwischen den beiden Tieren, da dies biologisch nicht möglich ist. Sein Ursprungsland ist Belgien, aber erst in England wurde es zu einem Aufsehen erregenden Sportkaninchen mit ebenso hervorragenden wirtschaftlichen Qualitäten erzüchtet. Hervorgegangen ist es aus grauen Belgischen Riesen, und schon um 1800 wurden in Belgien häufig schlankere Tiere mit etwas längeren Läufen gehalten. 1860 taucht in der Literatur zum ersten Mal der Name "Belgian hare" auf, und im Jahre 1874 wurden die ersten "Belgischen Hasen" nach England importiert. 1880 wurde dort der erste Spezialklub gegründet und ein Standard aufgestellt. Diese neue Rasse löste in England einen Run ohnegleichen aus; das Hasenkaninchen wurde das Sportkaninchen der Engländer schlechthin. Wenig später erfasste auch die Züchter in den USA die gleiche Begeisterung. Im Jahre 1900 waren in Leipzig die ersten, aus England eingeführten, Tiere zu bewundern. Das Hasenkaninchen wurde von da an in Deutschland ebenso rasch bekannt; zahlreiche Spezialklubs wurden gegründet. Der Rasse liegt eine Mutation der Fellfarbe und der Körperform zugrunde. Der rötliche Ton des Haarkleides geht auf die Summierung der verstärkten Gelbpigment-Faktoren zurück, wodurch aus der Wildfarbe die Hasenwildfarbe entsteht; sie war schon um das Jahr 1850 bekannt und für die damaligen Tiere bereits charakteristisch. Die Zucht dieser eleganten, lebhaften Rasse erfordert genügend große Ställe, damit sich die Jungtiere entsprechend entwickeln können. Man kann die Bewegungsfreude und Schnittigkeit der Tiere dadurch fördern, dass man in den Ställen Hürden einsetzt und gemäß dem Alter der Tiere erhöht. Damit sich das Tier auf dem Richtertisch vorteilhaft zeigt, muss es frühzeitig in die Dressur genommen und ihm die richtige Haltung beigebracht werden. Dabei fasst man den Junghasen mit zwei Fingern der rechten Hand bei den Ohren und hebt ihn leicht an. Mit der linken Hand werden die frei stehenden Vorderläufe möglichst weit nach vorn gedrückt und aufgesetzt. Dies muss so lange geübt werden, bis das Tier von selbst in Stellung geht, wenn es auf den Tisch gesetzt wird. Gewicht und Körperbau Das Normalgewicht des dieser mittelgroßen Rasse beträgt über 3,5 kg bis zu einem Höchstgewicht von 4,25 kg, während das Mindestgewicht bei 2,5 kg liegt. Der Körperbau ist langgestreckt, schnittig und elegant, bei sehr hoher Stellung; der Bauch tritt kaum in Erscheinung. Der Kopf ist schmal und länglich, die Läufe ebenfalls lang, feingliedrig und schmal. Farbe Die Deckfarbe ist ein kräftiges, leuchtendes Rotbraun. | ||
|
| |
Marion Mürkens-Avila del Rosario Eschweilerstraße 111 52499 Baesweiler |
| |
|
| |
Alfred Mürkens Eschweilerstraße 111 52499 Baesweiler | Geschichte Die Rasse Alaska ist 1907 in Gotha herausgezüchtet worden und sollte farblich dem Alaskafuchs ähnlich sehen. Gewicht und Körperbau Das Alaska hat als mittelgroße Kaninchenrasse ein Normalgewicht von über 3,25 kg bis zu einem Höchstgewicht von 4 kg. Sein Mindestgewicht beträgt 2,25 kg. Der Körper ist walzenförmig, muskulös und gerundet, der Kopf ist kurz, Stirn und Schnauzpartie breit. Die Ohren sind straff aufgerichtet, fleischig und abgerundet. Die Häsin sollte weitgehend wammenfrei sein. Farbe Die Deckfarbe ist ein reines, intensives Tiefschwarz, die Unterfarbe ist Dunkelblau. Die Augenfarbe ist Dunkelbraun, die Krallen schwarzbraun. | |
Hubert Palenberg Bahnhofstraße 8 52499 Baesweiler | Geschichte Das Thüringerkaninchen wurde Anfang des 20. Jahrhunderts in Thüringen erzüchtet. Im Jahre 1905 gründete sich der erste Thüringer-Spezialclub, 1906 wurden auf der Drachenfelsschau in Leipzig bereits acht dieser Kaninchen ausgestellt. Auf der Bundesausstellung in Hannover kurz danach wurden sie anerkannt. Gewicht Das Normalgewicht dieser mittelgroßen Rasse beträgt über 3,5 kg bis zu einem Höchstgewicht von 4,25 kg. Das Minimalgewicht ist 2,5 kg. Farbe Kennzeichnend ist die Farbenpracht ihrer gelbroten Decke, die wie mit einem schwarzbraunen Schleier überdeckt erscheint. Allerdings ist die Thüringerfarbe den Witterungseinflüssen unterworfen. Die Jungtiere sind in den ersten Lebenstagen fleischfarben. In der dritten Woche beginnt die Umfärbung, die meist im achten Monat beendet ist. Das Fell der Jungtiere ist gelblich bis rötlich. Die gelblichen Jungen lassen später weniger Schattierung und eine hellere Unterfarbe, die rötlichen im allgemeinen eine gute Rückenfarbe und Seitenzeichnung sowie eine dunkelgelbe Unterfarbe erwarten. Je mehr Stichhaare, desto dunkler erscheint das Tier. Am meisten gezüchtet wird der mittelschattierte Farbenschlag. | |
| ||
Alfred Mürkens Eschweilerstraße 111 52499 Baesweiler | Geschichte Tiere dieser Rasse gab es bereits vor dem Zweiten Weltkrieg, erst seit 1962 wird sie jedoch zu den Wienern gezählt. Gewicht und Körperbau Der graue Wiener ist ein mittelgroßes Kaninchen mit einem Normalgewicht von über 4 kg, einem Mindestgewicht von 3 kg und einem Höchstgewicht von 5 kg. Der Kopf soll sehr kräftig, mit insbes. bei Rammlern stark entwickelten Kinnbacken, sein, die Ohren dabei kurz und fleischig. Der Körperbau ist breit und walzenförmig bei mittelhoher Stellung. Farbe Als Farbenschläge sind wildgrau, hasengrau und dunkelgrau zugelassen. | |
Erwin Barth Alexanderstraße 27 52499 Baesweiler | Klein-Silber schwarzGeschichte Die Rasse ist im 17. Jahrhundert als Ergebnis einer Mutation aus wildfarbenen Gehegekaninchen erstmals beobachtet worden . Im Jahre 1820 begannen englische Züchter mit der planmäßigen Reinzucht des Grausilber, 1880 stellten die Engländer den ersten Standard auf. 1892 kamen die ersten Grausilber, 1912 die ersten Gelbsilber nach Deutschland. In den Jahren 1904 und 1906 gründete man die ersten Silberspezialclubs. Gewicht und Körperbau Das Normalgewicht dieser kleinen Rasse liegt über 2,5 kg bis zu einem Höchstgewicht von 3,25 kg, während das Minimalgewicht 2,25 kg beträgt. Farbe Der Effekt der Silberung wird hervorgerufen durch Grannenhaare mit weißen Spitzen, die am ganzen Körper geichmäßig verteilt sind. Die Kleinsilber werden einfarbig geboren. Die Silberung erscheint nach der Abhaarung und ist erst bei Eintritt der Geschlechtsreife voll ausgefärbt. Anerkannt sind die die Farbenschläge Gelb, Schwarz, Blau, Braun, Havanna und Hell. -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Geschichte
| |
Olaf Stoffel Siegenkamp 30 52499 Baesweiler | Geschichte
Diese Rasse ist schon 1940 als "Kleurzwerge" in den holländischen Standard aufgenommen worden und, leicht vergrößert, seit 1956 als Farbenzwerge auch in Deutschland anerkannt. Gewicht und Körperbau Das Mindestgewicht dieser Zwergrasse beträgt 1 kg, das Normalgewicht 1,1 bis 1,35 kg. Das Höchstgewicht liegt bei 1,5 kg. Auffällig sind der kleine, gedrungene Körper, die platte Schnauzpartie und die sehr kurzen Ohren mit einer Ideallänge von 4,5 bis 6 cm bei einer Höchstlänge von 7 cm.
Anerkannt sind fast alle Farbenschläge der übrigen Kaninchenrassen, so dass es zu nahezu jeder Rasse auch einen entsprechend gefärbten Farbenzwerg gibt.
| |
| ||
Konrad Gillissen Adenauerring 18 52499 Baesweiler |
Geschichte Blaue Kaninchen hat es schon früher gegeben; schon Leeuwenhoek (1632 - 1723), Hollands bedeutender Naturforscher, kannte und beschrieb sie. Das Blaue Wiener-Kaninchen, das sich später durch seine vorzügliche Farbe, seine Fellgüte und Wirtschaftlichkeit auszeichnen sollte, wurde 1895 im Wiener Prater zum ersten Mal ausgestellt. 1903 kamen die ersten Tiere nach Deutschland, zwei Jahre später wurden auf einer Ausstellung in Hamburg schon 30 Tiere mit einem Gewicht von durchschnittlich 12 Pfund gezeigt. Zur gleichen Zeit war der erste deutsche Spezialklub gegründet worden. Mitglieder dieses Internationalen Blauen Wiener-Züchterklubs schufen aus den graublauen bis blauen Tieren Kaninchen mit einer reinen, satten, tiefblauen Farbe; doch zeigte es sich, dass die angestrebte aparte Farbe nur bei mittelschweren Tieren in Erscheinung trat. So gab man schließlich dem mittelschweren Blauen Wiener Kaninchen den Vorzug.Gewicht und Körperbau Das Normalgewicht dieser mittelgroßen Rasse liegt bei über 4,25 kg bis zu einem Höchstgewicht von 5,25 kg. Der Kopf soll sehr kräftig, mit insbes. bei Rammlern stark entwickelten Kinnbacken, sein, die Ohren dabei kurz und fleischig. Der Körper ist breit, walzenförmig und muskulös bei leicht gestreckter Form und mittelhoher Stellung. Farbe Die Deckfarbe zeigt ein kräftiges Mittel- bis Dunkelblau und guten Glanz, während die Bauchfarbe matter ist. Die Krallen sind dunkel, die Augen blaugrau. | |
.


